Die Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Odenwald-Tauber haben angesichts der Ausbreitung des Coronavirus zu solidarischem Handeln aufgerufen. In einem Appell an die Bevölkerung forderten Alois Gerig (CDU), Charlotte Schneidewind-Hartnagel (Bündnis 90/Die Grünen) und Nina Warken (CDU) die Bevölkerung auf, alles zu unternehmen, um besonders gefährdete Gruppen wie ältere und vorerkrankte Menschen zu schützen.
„Jetzt ist nicht die Zeit für Egoismen und parteipolitischen Streit, was wir jetzt brauchen ist Solidarität mit den Menschen, die besonders vom Coronavirus bedroht sind“, erklärte Charlotte Schneidewind-Hartnagel (Bündnis 90/Die Grünen). „Wir müssen alle dazu beitragen, Erkrankten zu helfen und besonders gefährdete Menschen zu schützen, indem wir die Verbreitung des Erregers verlangsamen, damit die Gesundheitssysteme funktionsfähig bleiben und wir Zeit gewinnen, um Medikamente und Impfstoffe zu entwickeln.“
„Es besteht kein Grund zur Panik, die Versorgung mit Lebensmitteln in Deutschland ist zu jeder Zeit gesichert. Unsere Landwirte produzieren hochwertige und geprüfte Lebensmittel in hinreichender Zahl für unsere Bevölkerung“, so Alois Gerig (CDU). „Rücksicht bedarf es deshalb auch im allgemeinen Umgang miteinander“, ergänzte Gerig mit Blick auf Falschinformationen, die bezüglich der Lebensmittelversorgung kursierten und zu Unsicherheit und Hamsterkäufen führten.
„Die Gesundheit unserer Bevölkerung hat oberste Priorität. Jetzt sind wir alle dazu aufgefordert und verpflichtet, jede und jeder durch sein ganz persönliches Verhalten, dazu beizutragen, dass die Ausbreitung des Coronavirus bestmöglich eingedämmt wird. Wir müssen alles zum Schutz von gefährdeten Personen, und dazu gehören besonders unsere Seniorinnen und Senioren, tun. So kann jede und jeder zu einem Lebensretter werden!“, sagte die Bundestagsabgeordnete Nina Warken (CDU).
Die drei Abgeordneten dankten den Beschäftigten im Gesundheitssystem für ihren kräftezehrenden Einsatz und ihre für die gesamte Gesellschaft wertvolle Arbeit. Sie riefen alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich nach den Vorgaben der Behörden in Bund, Ländern und Kommunen zu richten und soziale Kontakte auf ein Mindestmaß zurückzufahren. Gleichzeitig äußerten sie sich optimistisch, die Coronakrise zu überwinden. „Wenn wir uns jetzt solidarisch verhalten, wird uns das auch als Gemeinschaft zusammenschweißen – eine Gemeinschaft, die geschlossen eine schwierige Zeit überwindet und zur Normalität zurückzukehrt“, sagte Schneidewind-Hartnagel (Bündnis 90/Die Grünen).
„Krisen bergen auch immer die Chance als Gesellschaft über sich hinaus zu wachsen. Täglich erreichen uns Beispiele gelebter Solidarität – Ärzte im Ruhestand, die bei der Versorgung mit anpacken oder Nachbarn und Schüler, die Älteren oder Kranken ihre Hilfe im Alltag anbieten. Das ist auch der Geist den wir brauchen die großen Herausforderungen der Corona-Pandemie gemeinsam gut zu überstehen“, so Gerig (CDU).
Bundestagsabgeordnete Nina Warken (CDU): „Die Lage ist sehr ernst, aber ich bin zuversichtlich, dass wir, wenn wir alle füreinander einstehen, diese Herausforderung auch meistern werden. Wichtig ist auch: Die Große Koalition und die Bundesregierung haben ein umfassendes Paket mit Maßnahmen zur Stärkung von Unternehmen und zur Sicherung von Arbeitsplätzen vorgestellt. Damit wird der Staat den Betroffenen bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund des Coronavirus helfen. Die Bundesregierung wird betroffenen Unternehmen unbegrenzte Kreditprogramme zur Verfügung stellen.“
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